Anime

           

Ist die Kurzform von Animêshon, dem japanischen Ausdruck für alle Arten von Animationsfilmen. Diese haben eine riesige Bandbreite und treffen auch häufig nicht meinen Geschmack. Es gibt aber auch einige Anime, die einen ganz besonderen Charme haben, der mit einem „normalen“ Film nicht realisiert werden könnte. Einige dieser Anime möchte ich hier kurz vorstellen:

                

          

       

Prinzessin Mononoke von Miyazaki Hayao aus den Ghibli Studios aus dem Jahr 1997 hat einfach alles: eine tolle Story, ökologischen Anspruch, japanische Mythologie und eine Landschaft die den uralten Wäldern der Insel Yakushima nachempfunden wurde, die wegen dieses Animes nun auch sehr viel mehr (japanische) Touristen besuchen.

            

                        

      

      

                                 

Chihiros Reise ins Zauberland von Miyazaki Hayao aus den Ghibli Studios aus dem Jahr 2001 setzt ebenfalls sehr stark auf die Wesenheiten der japanischen Mythologie, die hier weitgehend unbekannt sein dürften.

                  

                        

        

        

           

Mein Nachbar Totoro von Miyazaki Hayao aus den Ghibli Studios aus dem Jahr 1988. Auch hier wieder ein bisschen japanische Mythologie. Mein persönliches Highlight: Der Alltag in einem traditionellen Haus im ländlichen Nachkriegsjapan.

            

                        

              

                         

                 

Die letzten Glühwürmchen von Takahata Isao aus den Ghibli Studios aus dem Jahr 1988. 

Der Antikriegsfilm überhaupt, handelt vom Überlebenskamp von 2 Kindern im ausgebombten Kobe.

Vorsicht kein Happy End!!!

            

                                

                   

                 

                    

Das Mädchen, das durch die Zeit sprang von Hosoda Mamoru aus den Madhouse Studios aus dem Jahr 2006. Neben der Story sticht hier wirklich die detailgetreue Abbildung der typisch japanischen Infrastruktur hervor. Das macht Lust auf Urlaub.

                    

                                

            

            

                

Summer Wars von Hosoda Mamoru aus den Madhouse Studios aus dem Jahr 2009. Neben einer sehr prophetischen Vision digitaler Vernetzungen der näheren Zukunft, überzeugt auch dieser Anime durch detailgetreue Abbildung japanischer Infrastruktur. Die nicht virtuelle Handlung spielt auf dem Landsitz der Nachkommen einer Samuraifamilie. Ein absolutes Traumhaus mit Einblicken in den Ablauf des Lebens in

einer Großfamilie.

             

                                

               

                   

             

Mein Heimatland Japan von Nishizawa Akio aus den anime Virtual Studios aus dem Jahr 2006 spielt im Jahr 1956 und damit in der Zeit, in der auch meine liebsten Filme von Ozu und Naruse spielen. Die Schlager dieser Zeit sind genauso vertreten wie eine ganze Reihe von japanischen Volks- und Kinderliedern. Dieser Anime ist in Japan ausdrücklich für den Schulunterricht empfohlen.

                

                          

          

          

           

Das Mädchen mit dem Zauberhaar von Katabuchi Sunao aus den Madhouse Studios aus dem Jahr 2009 spielt im Jahr 1955 in einer kleinen Stadt im Südwesten Japans und bildet das Leben entsprechend ab. Einfach schön.