Japanisch lernen

Sprache ist kein absoluter Wert. Auch ein minimales Sprachvermögen lässt sich bereits anwenden und erschließt gerade im Urlaub neue Möglichkeiten. Im Gesicht der meisten Japaner erscheint ein sonniges Lächeln, wenn man versucht, sie in der eigenen Sprache anzusprechen. Sind die Versuche auch noch so kläglich, werden sie mit großer Hilfsbereitschaft und Geduld belohnt.

Des Weiteren ist insbesondere das Erlernen der japanischen (eigentlich chinesischen) Schriftzeichen (KANJI), ein wirklich wirksames geistiges Training, dass auch noch Spaß macht.

Optimal wäre natürlich ein Hochschulstudium der Japanologie. Dafür fehlt aber den meisten die Zeit. Die örtlichen Volkshochschulen bieten aber ebenfalls Japanischkurse an, derenTempo dann natürlich gemächlicher ausfällt. Die japanische Sprache ist aber auch durchaus zum Selbststudium geeignet, wenn man keine Wunder erwartet. Dazu benötigt man allerdings dann entsprechende Lernmaterialien.Ich empfehle die praktischen Lehrbücher Japanisch 1-3 von Wolfgang Hadamitzky, die auf das  Selbststudium ausgerichtet sind.

                                

Die Bände 2 und 3 werden leider vom Langenscheidt-Verlag nicht mehr aufgelegt. Der Band 2 ist aber von Aya Puster Verlag m.E. nach  in verbesserter Form (besseres  Schriftbild, Lösungsteil nicht separat und CD mit den gelesenen Texten) erhältlich. Band 3 ist z.Zt. nur noch gebraucht zu erwerben.

                                                                                       

                                                        

Darüber hinaus benötigt man natürlich ein Wörterbuch. Ich empfehle für den Anfang Langenscheidts Universalwörterbuch, das reicht erstmal, ist billig und außerdem so klein, dass man es auch im Urlaub immer in der (Hosen)Tasche tragen kann.

                   

  

     

                                                                                                                                                                         

                                                                                                          

Bei der Übersetzung von Texten stößt es zwar schnell an seine Grenzen, aber die Bücher die dies leisten können sind so sperrig, dass man sie bestimmt nicht im knappen Reisegepäck nach Japan mitführen will. In den eigenen 4 Wänden kann man dagegen noch bequemer Online- Übersetzungsseiten wie z.B:

www.wadoku.de in Anspruch nehmen. 

                                                                                                                                            

Schließlich ist nur noch ein Kanjilexikon erforderlich. Hier empfehle ich ebenfalls Wolfgang Hadamitzky. Halbwegs mobil und für den kleinen Geldbeutel ist „Kanji und Kana 1“ gut geeignet. Die allgemein gebräuchlichen Kanji sind alle enthalten. Die Bedeutung der Kanji-Kombinationen ist aber lediglich beispielhaft aufgeführt.

            

 

                                                                                                

                                                                       

                                                                             

Wer wirklich Texte übersetzten will, dem sei „The Kanji Dictionary“ empfohlen. Das ist allerdings Japanisch –Englisch. Dafür zeigt es wirklich die Bedeutung aller Kanjikombinationen, wobei auch nach jedem einzelnen Bestandteil gesucht werden kann. Etwas teuer und sperrig aber auch im Bücherregal sehr repräsentativ. J 

  

                                                                      

                                  

Die beiden Silbenalphabete:

Hiragana (werden benutzt für japanische Worte)

 

                                  

Katakana (werden benutzt für ausländische Begriffe)